Hund mit im Büro – top oder flop?


Wusstest du, dass Bürohunde die besseren Kollegen sind? Sie lästern nie, sorgen für Abwechslung im Büroalltag, halten dich nicht durch unsinniges Geschwätz von deiner Arbeit ab. Obendrein stärken sie deine Gesundheit. Falls du einen Vierbeiner besitzt oder darüber nachdenkst, dir einen anzuschaffen, kannst du ihn unter gewissen Vorraussetzungen zur Arbeit mitnehmen. Erfahre mehr in unserem Blogbeitrag.

Vorteile für den Menschen


Wie geht es dir, wenn du dich vom Vorgesetzten ungerecht behandelt fühlst? Du könntest je nach Temperament aus der Haut fahren oder gedemütigt weinen? Produktiv arbeiten wirst du nach deinem Gefühlsausbruch wahrscheinlich nicht. Genauso, wenn es auf der Arbeit mal wieder stressiger zugeht und eine Abgabe die nächste jagt.

Anders, wenn ein Bürohund in deiner Nähe ist. Du schaust ihm in die Augen und streichelst ihn. Gleich darauf ist deine Welt wieder in Ordnung. Warum das so ist? Weil das Zusammensein mit Hunden nachweislich einen positiven Effekt auf Menschen ausübt.
Allein beim Berühren des Fells schüttet der menschliche Körper Glückshormone aus. Der Stress fällt ab, der Blutdruck sinkt. Ein Büroalltag mit Bürohund erscheint dir viel harmonischer.

Die körperliche Bewegung kommt im Büroalltag eigentlich immer zu kurz. Rückenprobleme, Verspannungen und Kopfschmerzen sind die Folge. Wenn du deine Fellnase mit zur Arbeit nimmst, musst du gelegentlich mit ihm Gassi gehen. Auch nimmst du dir hin und wieder Zeit, um mit ihm zu spielen. Selbst wenn das Tier nicht dir gehört, profitierst du. Denn du könntest mit ihm schnell mal um die Wette bis zum Briefkasten flitzen oder seinen Ball längs über den Flur kicken. Wetten, dass du allein nicht so sportlich unterwegs wärst?

Vorteile für den Hund


Ein Bürohund muss nicht stundenlang zu Hause ausharren, bis sein Besitzer am Abend ausgelaugt heimkehrt. Er bekommt sein Futter pünktlich von seinem Lieblingsmenschen serviert und braucht es nicht vom Futterspender portionieren lassen. Die Menschen um sich herum zieht dein tierischer Begleiter alle in seinen Bann. Die Kollegen werden sich darum reißen, mit ihm mal schnell durch den Park zu laufen oder ihm eine Kaustange zuzustecken. Wenn es das Glück besonders gut mit ihm meint, trifft der Bürohund auf einen Artgenossen, der sein echter Kumpel werden kann. Dann steht dem gemeinsamen Spiel nichts mehr im Wege.

Rechtliche Lage


Allerdings sind Bürohunde nur erlaubt, wenn der Vorgesetzte der Mitnahme zustimmt. Wenn du es dir nicht mit den Kollegen verderben möchtest, fragst du sie alle, ob sie mit dem Vierbeiner an deiner Seite einverstanden wären. Wenn auch nur einer dagegen ist oder an einer Tierhaarallergie leidet, verzichtest du aus Rücksichtnahme. Die ist ohnehin angesagt, wenn der Bürohund bei allen Mitarbeitern ankommen soll. Es sollte also niemals zu lautstark hergehen, wenn du mit deiner Fellnase spielst und der Bürohund muss jederzeit abrufbar sein. Ein Grundgehorsam sollte vorhanden sein.

Wann sollte der Vierbeiner besser zu Hause bleiben?


Beherrscht dein Hund die gängigen Kommandos noch nicht, lässt du ihn lieber zu Hause oder du bringst ihn anderweitig unter, beispielsweise in einer Hunde-Kita. Auch wenn er an Krankheiten leidet, die er auf Menschen übertragen kann, sollte er nicht mit ins Büro gehen. Versteht sich das Tier mit Artgenossen nicht und sind bereits andere Bürohunde vorhanden, würde ihn das ständige Separieren nur stressen. Wo viel Publikumsverkehr herrscht, könnte ein Hundesenior sich überfordert fühlen. Auch diejenigen Tiere, die mit bestimmten Menschen nicht auskommen, haben im Büro nichts verloren.

Tipps für gutes Benehmen deiner Fellnase im Büro


Du kannst selbst dazu beitragen, dass dein Bürohund akzeptiert wird. Bringe ihm frühzeitig gutes Benehmen bei. Am einfachsten gelingt dir das, wenn er in einem sicheren Umfeld aufgewachsen ist und bereits als Welpe gut sozialisiert wurde. Dann kennt er bereits unterschiedliche Menschentypen und Geräusche. Er reagiert weniger ängstlich.
Schaffe deinem Bürohund einen angenehmen Platz, an den er sich im Bedarfsfall zurückziehen kann und den er auch aufsucht, wenn du es von ihm verlangst. Übe mit ihm, dass er auf seiner Matte oder in der Box ruhig verweilt und beschäftige ihn währenddessen mit einem Kauartikel.
Bringe deinen Kollegen sowie Besuchern bei, dass sie den tierischen Begleiter an diesem Rückzugsort nicht stören dürfen. Lass deinen Lieblingskollegen nicht allzu lange auf seiner Matte ausharren. Nutze jede Gelegenheit, um mit ihm an die frische Luft zu gelangen. Laste ihn in den Pausen körperlich ordentlich aus. Nimm beispielsweise einen Zerrstrick oder eine Hundefrisbee mit, wenn ihr unterwegs seid.
Belohne deinen Bürohund, wenn er sich artig benimmt. Geschieht dies mit Leckerli, vergiss nicht, die Menge von seinem Hauptfutter abzuziehen. Sonst verfettet er.
Erlaube auch deinen Kollegen, ihrem vierbeinigen Mitarbeiter etwas Gutes zukommen zu lassen. Stellst du die Leckerlis selbst zur Verfügung, weißt du um ihre Inhaltsstoffe und entscheidest über die Zuteilung.
Verbanne Sätze wie „Der will nur spielen.“, „Der tut nix.“ oder „Normalerweise beißt er nicht.“ aus deinem Wortschatz. Kannst du eine Situation nicht einschätzen, leine deinen Bürohund vorbeugend an. Denn als Hundehalter stehst du in der Pflicht.

Fazit


Der Bürohund hält die Büromitarbeiter fit und sorgt für Abwechslung. Wichtig ist, dass der Chef und alle Kollegen mit ihm einverstanden sind. Dann gelingt das Arbeiten sogar effektiver und alle fühlen sich wohler.

Habt ihr einen Hund auf der Arbeit? Oder nimmst du sogar deinen eigenen mit? Berichte uns gerne davon!



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